Arbeitsmedizinische Beratung

Beratung und Betreuung von Unternehmen

Die Betreuung von Unternehmen, die sogenannte „Regelbetreuung“ setzt sich nach der DGUV Vorschrift 2 für Betriebe mit mehr als 10 Beschäftigten aus der „Grundbetreuung“ und der „Betriebsspezifischen Betreuung“ zusammen.

Mindestzeiten für die Grundbetreuung berechnen sich nach Anzahl der Beschäftigten und dem Wirtschaftszweig des Unternehmens. Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit teilen sich die Betreuungszeiten. Arbeitsmedizinische Vorsorge ist ein Teil der Betriebsspezifischen Betreuung.


Daneben gibt es noch die Alternative Betreuung, das sog. Unternehmermodell. Dabei erfolgt Betreuung durch speziell geschulte Unternehmer sowie anlassbezogen durch Betriebsarzt/Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Einsatzzeiten können hier berechnet werden: www.bghw.de

Rechtliche Grundlagen

Jedes Unternehmen mit Beschäftigten ist dem Arbeits- und Gesundheitsschutz verpflichtet. Dabei spielt es keine Rolle, ob nur eine Person geringfügig beschäftigt wird oder ob es sich um ein Großkonzern mit mehreren tausend Beschäftigten handelt.

Zu den wichtigsten Rechtsnormen die den Arbeits- und Gesundheitsschutz im Betrieb regeln zählen:

Das Arbeitsschutzgesetz ArbSchG

Das Arbeitsschutzgesetz regelt die  u.a. Arbeitsschutzpflichten des Arbeitgebers, die Pflichten und die Rechte der Beschäftig­ten sowie die Überwachung des Arbeitsschutzes durch die zu­ständigen staatlichen Behörden.

Das Arbeitssicherheitsgesetz – ASiG.

Das Arbeitsssicherheitsgesetz regelt u.a. die Pflicht des Arbeitgebers, Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit zu bestellen. Es beschreibt deren Aufgabenstellung, Qualifikation, Stellung im Betrieb sowie Zusammenarbeit. Darüber hinaus regelt es die Pflicht zur Bildung eines Arbeitsschutzausschusses und seine Aufgaben.

Die Arbeitsmedizinische Vorsorgeverordnung – ArbMedVV richtet sich hauptsächlich an den Arbeitgeber. Ziel ist, arbeitsbedingte Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und im besten Fall zu verhüten. Diese für den Arbeitgeber sehr wichtige Verordnung umfasst mit Anlagen (nur) 30 Seiten und kann beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden: 

Der Arbeitgeber ist sogenannter Normadressat der oben genannten Gesetzte und Verordnungen. Das heißt, er muss die genannten Inhalte und Forderungen im Unternehmen umsetzten und ist auch dafür verantwortlich dafür. Der Betriebsarzt und die Fachkraft für Arbeitssicherheit unterstützt ihn dabei.

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